Passivhäuser
Ein Passivhaus vereint die neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen in der Konstruktion und im Bau von Gebäuden. Sie entstanden im letzten Abschnitt, als Folge der zahlreichen Forschungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz in Gebäuden und der Anforderungen der Menschen, um günstiger wohnen zu können. Der Standard des passiven Hochbaus umfasst Kriterien, die die allgemeinen Normen und Vorschriften beim gewöhnlichen Hausbau wesentlich übertreffen.
Das Passivhaus ist derzeit die beste Annäherung an das Verhältnis zwischen der Zufuhr von Energie, die aber leider immer noch minimal die Umwelt belastet, und der Lebensqualität, die der moderne Mensch von seinem Haus erwartet. Um Passivhäuser von gewöhnlichen Objekten trennen zu können, gibt es Regeln und Kriterien, die um einiges strenger sind als die Kriterien für den Bau herkömmlicher Häuser, die der aktuellen Gesetzgebung unterliegen.
Für Passivhäuser gelten die folgenden Kriterien: Energieverbrauch für Heizung £ 15 kWh/m2a, Energieverbrauch für Strom £ 18 kWh/m2a, gesamter Primärenergieverbrauch £ 120 kWh/m2a. Wärmeverluste dürfen 10 W/m2 der beheizten Fläche nicht überschreiten und unkontrollierter Luftaustausch n50 £ 0,6 h –1 .
Zur Erreichung dieser hohen Kriterien und der Klassifizierungen in der Gruppe von Passivhäusern ist es notwendig, zahlreiche Naturgesetze in vollem Umfang zu beachten, die Eigenschaften von eingebetteten Materialien, gutes Design und insbesondere gute Konstruktion in vollem Umfang zu berücksichtigen. Zum Planen und zur Berechnung der Energiebilanz verwenden wir das Programm PHPP, das alle internen und externen Ressourcen, die Lage, die Gestaltung des Gebäudes und die Außenhülle des Objekts berücksichtigt.
Die äußere Gebäudehülle ist auch der wichtigste Teil des Gebäudes: Hier kann nämlich der größte Teil der verlorenen Energie eingespart werden. Das Passivhaus hat im Vergleich mit einem 30 Jahre alten Haus eine mindestens 10-mal bessere Wärmedämmung und damit einen viel niedrigeren Stromverbrauch. Wie bereits erwähnt, ist die äußere Hülle des Gebäudes eines der wichtigsten Elemente des Passivhauses. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Außenhülle ohne Wärmebrücken beträgt U £ 0,15 W/m2K, Verglasung einschließlich der Fensterrahmen U £ 0,8 W/m2K.
Diese Werte können auf der Grundlage einer gut ausgeführten Konstruktion der äußeren Hülle mit minimalen Wärmebrücken, mit einer entsprechenden Stärke der Wärmedämmung und mit einer guten Abdichtung von Fugen, vor allem im Bereich der Fenster, erreicht werden.